VfL verzichtet auf Stadtoberliga

Der VfL Seeben wird auf das Startrecht in der Stadtoberliga verzichten. Mit dieser Nachricht überraschte der Tabellenzehnte der abgelaufenen Spielzeit am Montagabend und nannte eine große Abmeldungswelle als Grund für den freiwilligen Gang ins Unterhaus.
„Ich kann mitteilen, dass wir nächste Saison nicht in der Stadtoberliga starten werden, sondern in der Stadtliga an den Start gehen. Das haben wir aufgrund der vielen Abmeldungen beschlossen“, erklärt André Troitzsch vom VfL Seeben. Allein sieben Spieler wollen den Klub im Sommer verlassen.

Da auf Stadtebene der 03. Juli Meldeschluss für die Mannschaften war, kann der VfL ohne Probleme in die Stadtliga wechseln. „Nun haben wir das Problem, in der Stadtliga mit 17 Teams zu spielen. Darum plädiere ich dafür, die Zweitvertretung des Nietlebener SV Askania in der Stadtoberliga zu halten. Die Mannschaft ist in der Vorsaison eigentlich sportlich abgestiegen, würde aber nun aufgrund des vorliegenden Verzichts des VfL erneut an den Start gehen dürfen“, so Dieter Kliemke, Vorsitzender im Spielausschuss des SFV Halle.